Deutsche Literaten: Heinrich Lersch

In dieser kleinen Reihe wollen wir deutsche Schriftsteller in Worten und Bildern vorstellen, die es tatsächlich wert sind, als wertvoller deutscher Dichter bewahrt zu werden (im Gegensatz zu den heutigen öden Sudelliteraten_Innen der brd). Den Anfang macht der Kessel- und Verseschmied Heinrich Lersch, der Verfasser des Gedichtes „Soldatenabschied“ mit der bekannten Zeile „Deutschland muß leben und wenn wir sterben müssen“.  Heinrich Lersch beschreibt den Tag, bevor er als Soldat in den ersten Weltkrieg zog, in seiner Biographie: „Zum Abschied schrieb ich der Mutter einen gereimten Gruß in ihr Gebetbuch: „Deutschland muß leben und wenn wir sterben müssen!“ Hier haben wir ein kleines Dokument zusammengestellt. Einen Lebenslauf, geschrieben in den zwanziger Jahren, wo er wieder, wie in den Vorkriegsjahren, Deutschland mit anderen Gleichgesinnten zu Fuß durchwanderte, wenn er nicht in der Schmiede seines Vaters stand. (Aus „Junge Menschen –  Blatt der deutschen Jugend – Stimme des neuen Jugendwillens“, April 1922, Heft 7/8). Heinrich Lersch beschreibt diese frohe Zeit so: „Dann ging ich auf die Walze in die Welt hinaus: Jetzt aber alles Schöne für mich! Schön die Bauwerke und Kunstwerke, schön die Natur, in Italien und Flandern, in Nord und Süd. Es war mir, als riefen aus Bild und Buch, von der Bühne und aus der Musik die Künstler zu: „Her mit ihm! Der Junge gehört zu uns!“ In Wien wurden meine ersten Gedichte gedruckt: „Von Einem, der Kessel und Strophen schmiedet!“ hieß die Überschrift, und ein Vers fing an: „Dank dir, Schicksal, daß du in meine Hände einen Hammer gabst!“ Dann kam der Krieg und meine Jugend schien schon zu Ende, – die Soldaten riefen: „Der Junge gehört zu uns! Her mit ihm!“ Hier das Titelbild des kleinen Heftes, das ihn Anfang der Zwanziger in der väterlichen Schmiede als Kesselschmied zeigt: 
Nachdem Heinrich Lersch 1917 aufgrund der Folgen einer erlittenen Verschüttung in einem Bombentrichter ausgemustert wurde, machte er sich als Kesselschmied selbständig. Heinrich Lersch beschreibt diese Zeit in einer Selbstbiographie kurz vor seinem frühen Tode 1936: „Wurde 1917 als dauernd unbrauchbar entlassen, machte mich als Kesselschmied selbständig, heiratete, bekam Kinder, schaffte sieben Jahre in den Fabriken. 1924 begann ich, krank und erwerbslos, noch einmal zu dichten, als Protest und Testament, – in Haß und Hohn, Jubel und Trotz, Hoffnung und Glaube schrieb ich mein Leben auf: „Mensch im Eisen“. Seit 1924 bin ich Schriftsteller. Lebte, um gesund zu werden, in der Schweiz und in Italien. Schrieb noch sieben Bücher. Jeden Winter reiste ich, so weit die deutsche Zunge klingt, von Kopenhagen bis Klagenfurt, von Kattowitz bis Amsterdam. Die deutsche Jugend holte mich zu Vorlesungen. Alles, was nicht kastenmäßig verkalkt und klassenmäßig vernebelt war, spürte den deutschen Tritt in meinen Gesängen, die deutsche Seele in meinen Liedern“.
Metapedia, ein Nachschlagewerk, das wir wärmstens empfehlen können, schreibt über Heinrich Lersch: „Nach einer Ausbildung zum Kesselschmied nahm er am Ersten Weltkrieg teil, wurde aber 1916 wegen einer Verschüttung für dienstuntauglich erklärt. Im selben Jahr erhielt er den Kleistpreis gemeinsam mit Agnes Miegel. Die Kesselschmiede seines Vaters führte er noch bis 1924 und gab sie danach wegen eines Lungenleidens auf. Infolge seiner Krankheit kam es zu mehreren Erholungsaufenthalten im Ausland. Als Schriftsteller vertrat Lersch eine konsequent nationalsozialistische Ausrichtung. Nach dem Wahlsieg der NSDAP wurde er in die Preußische Akademie der Künste berufen. Er starb bereits im Alter von 46 Jahren in Folge seines Lungenleidens. Bei seiner Beisetzung erschienen 120.000 Trauergäste.“
Nach Ende des Zweiten Weltkrieges gegen Deutschland wurden im besetzen Deutschland seine Werke „Deutschland muß leben“ (1914), „Herz! Aufglühe dein Blut!“ (1916), „Wir Werkleute“ (1936), „Klinge hinaus, schlagender Schall“ (1940) und „Das dichterische Werk“ (1944) auf die Liste der auszusondernden Literatur gesetzt, um das kollektive Gedächtnis des deutschen Volkes zu zerstören. Verhindern wir das! Machen wir den Feinden unseres Vaterlandes einen dicken Strich durch die Rechnung. Wenn wir seine Werke lesen, entreißen wir diese dem gewollten Vergessen. Leselisten von brd-Literaturdiktatoren sind nicht wichtig, da sie sowieso kaum DEUTSCHE Dichter und Denker enthalten. Der Deutschenhasser Thomas Mann z.B. war kein deutscher Dichter, und ein Großschriftsteller, für den er sich hielt, erst recht nicht. Höchstens ein größenwahnsinniger, überbewerteter Großkotz. Seine Romanhelden sind nicht unsere Helden, sie lassen uns völlig kalt. Sie sind uns fremd – wie er. Wir mögen die Geschichten der einfachen Menschen, die über sich hinaus gewachsen sind. Wie die von Heinrich Lersch und Walter Flex, den wir in einer späteren Folge vorstellen.
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