Richtige Männer VII

Dr Kurt ReuberDr. Kurt Reuber in den Weiten von Rußland 1942

Zum Gedenken an Dr. Kurt Reuber, geboren am 26.05.1906 in Kassel. Er war Oberarzt, Pastor und Künstler. Am 21.01.1944 starb er im Todeslager Nr. 97 in Jelabuga. Ein Kommentator schrieb unter sein Bild in einem Lexikon: „Bewundernswerter Mann. Ein Engel in der Zeit der Hölle“. Das trifft es gut. Was für eine große Kraft gehört dazu, um in aussichtsloser Situation die verzweifelten, zumeist blutjungen Kameraden zu trösten und ihnen Mut zuzusprechen und ihnen, so gut es geht, in dieser Hölle medizinische Hilfe zukommen zu lassen, wenn es nötig ist. Leider war das sehr häufig nötig, in vielen Fällen konnte er gar nichts mehr tun außer einen tröstlichen Segen zu sprechen.

„Weihnachten im Kessel von Stalingrad: Am 24. Dezember 1942 bereitete der Oberarzt Dr. med. lic. theol. Kurt Reuber seinen Kameraden im Kessel von Stalingrad eine eigenartige und eindrucksvolle, unvergeßliche Weihnachtsfreude, die ihnen zugleich zu einer starken Hilfe wurde. Dieses Bild einer Mutter, die im weiten Mantel ihr Kind birgt, hatte er unter vielen Mühen mit Kohle auf der Rückseite einer großen russischen Landkarte gezeichnet. Das Bild wurde bald die „Weihnachtsmadonna von Stalingrad“ genannt und ist unter diesem Namen bereits weithin bekannt worden. Das Bild ist aus dem Kessel herausgekommen. Der es schuf, Dr. Kurt Reuber, ist mit vielen anderen in Stalingrad verschollen.“ Metapedia

Das Bild überlebte wie durch ein Wunder. Mit der letzten Maschine, der es gelang den Kessel zu verlassen, überbrachte es ein schwer verwundeter Offizier der Familie in Wichmannshausen.

Madonna von Stalingrad

Vorherige Teile dieser Serie:
Richtige Männer IRichtige Männer IIRichtige Männer III
Richtige Männer IV
Richtige Männer VRichtige Männer VI

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3 Antworten zu “Richtige Männer VII

  1. dem Beitrag über Kurt Reuber muss, der Wahrheit die Ehre, vehement widersprochen werden. Mein Vater hatte das Glück schwerverwundet über Pitomnik noch ausgeflogen zu werden. Alleine schon deshalb habe ich mich intensiv mit der Geschichte auch von Kurt Reuber befaßt. Es entspricht in keinster
    Weise der Wahrheit daß Kurt Reuber im angeblichen “ Todeslager “ Jelabuga von
    bolchewistischen Verbrechern ermordet wurde ! Lt.mehreren eidesstattlichen Versicherungen von deutschen Mitgefangenen ( Ärzten u.Pfarrern ) starb Kurt Reuber an Flecktyphus ( Folgeerkrankung Mittelohrentzündung ) Er wurde mit ausdrücklicher Genehmigung der sowjetischen Lagerleitung, im Rahmen einer christlichen Totenfeier, in einem Einzelgrab bestattet.Dumpfe Hetzparolen ändern
    an den Tatsachen nichts.Ich empfinde es als Nachfahre aus einer alten deutschen
    Offiziersfamilie als eine Schande, und ehrverletztend, wie mit der historischen Wahrheit umgegangen wird. Solchen vorsätzlichen Volksverdummern sollte unbedingt das Handwerk gelegt werden !!!

  2. obiter dictum …..nebenbei noch bemerkt…im Rahmen meiner Gedenkausstellungen in Erinnerung an Kurt Reuber wurde ich, und dies ist auch wahr , immer wieder mit der Einschränkung der Pressefreiheit, gerade in Bayern
    konfrontiert.Offensichtlich hat die “ angeblich “ demokratische Presse ebenfalls kein Interesse an der Wahrheit. Mein Leitspruch ….Nequid res publica detrimentum capiat…frei übersetzt…damit unsere noch leidlich demokratische Grundordnung nicht noch weiteren Schaden nimmt! Wehret den Anfängen :
    1.der Einschränkung der Pressefeiheit 2.der Einschränkung der Lehre an den Universitäten 3.wehret der Dumpfheit im Denken 4.wehret der Gleichgültigkeit 5. wehret der Intoleranz 6. wehret der vorsätzlichen Verbreitung von Lügen.
    Die Gründung der beiden deutschen Staaten , nach dem 2.Weltkrieg incl. der Wiedervereinigung erfolgte teilweise durch “ Wendehälse “ mit pathologisch gutem Gewissen und pathologisch schlechtem Gedächtnis.Die aktuelle gesamtdeutsche Gesellschaft leidet teilweise unter zementierten “ Herzensfestungen “ und “ Wohlstandshartherzigkeit “ . Wenn wenigstens einige Besucher meiner Gedenkausstellungen in Erinnerung an den beispielhaften Christen , Arzt und Künstler in`s Grübeln kommen wäre schon etwas erreicht. In diesem Zusammenhang auch vielen Dank für die wohlwollende Beurteilung meiner Gedenkausstellung in der Kunsthalle Willingshausen durch Herrn Dr.jur.Bernd Hoppe.

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