Natürliche Schönheit

Weiblicher Akt auf dem DiwanNatürliche Schönheit, in Ewigkeit strahlend…
„Weiblicher Akt auf dem Diwan“ von Adolf Ziegler. Ein Werk aus einer anderen Zeit. Heutzutage wird die Sinnlichkeit der stilvollen Erotik durch primitive Sexdarstellungen ersetzt. Edle Reinheit wich einer abartigen Fleischbeschau. Tiefer Respekt, unbedingte Treue und Vertrauen, die Grundlagen einer lebenslangen Beziehung, werden gegen oberflächliche Verbindungen mit „Lebensabschnittsgefährten“ eingetauscht, die die „moderne“ Frau mit jeder neuen Friseur auswechselt. In den heutigen Machwerken in Bild und Film spiegelt sich die Rückbildung zum Primitiven und Animalischen. Das alles großzügig gefördert vom ewigen Feind freier Völker…
Der Künstler dieses und anderer schöner Bilder ist Adolf Ziegler, geboren am 16. Oktober 1892 in Bremen, gestorben am 18. September 1959 in Varnhalt. Der Sohn eines Architekten studierte zwischen 1911 und 1924 an der Kunstakademie in Weimar, nur unterbrochen durch seinen Einsatz als Frontsoldat im Ersten Weltkrieg. Von 1924 bis 1933 arbeitete er als freischaffender Künstler.
Ab November 1933 lehrte Adolf Ziegler als Professor an der Kunstakademie in München. Im Jahre 1937 wurde Professor Ziegler bei der Pariser Weltausstellung mit dem Großen Preis für Malerei und Teppichkunst ausgezeichnet. Auf den Großen Deutschen Kunstausstellungen zwischen 1937 und 1943 war er mit 11 Gemälden vertreten. Adolf Zieglers Bilder von sinnlichen Frauen und Portraitstudien werden heute, im Zeitalter des Unrats und abstruser Gehirnverwirrungen nicht mehr gezeigt und totgeschwiegen. Holen wir sie wieder ans Licht! Strahlt doch diese edle Kunst im heutigen Wahn umso heller.
Hier ist ein weiteres Werk von Adolf Ziegler, wir haben das Bild etwas bearbeitet, da es im Farboriginal leider nicht vorlag. Hertha heiß diese schöne deutsche Frau:

Adolf Ziegler Hertha

Weitere Informationen über Adolf Ziegler hier

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Berlin Neukölln 1940

Das erste Bild zeigt das Lyzeum und das Oberlyzeum in der Berliner Straße in Berlin Neukölln im Jahre 1940. Heute heißt die Berliner Straße, dem Zeitgeist seit 1947 entsprechend, Karl-Marx-Straße.

Berlin Neukölln 1940 Berlinerstraße mit Lyzeum und Oberlyzeum
Unten ein Photo von der ehemaligen Braunauer Straße in Neukölln. Heute heißt sie, wie von 1920-1938, Sonnenallee. Wie friedlich die Gegend wirkt. Das Bild wurde ebenfalls um 1940 gemacht. Bis zum Ende des Krieges hatten die alliierten Luftmörder einen Großteil der Stadt in Schutt und Asche gebombt.

Berlin-Neukölln-1940-Brauna

Unbeschwertheit in besseren Zeiten

Ist einem schon mal aufgefallen, daß es so gut wie gar keine St. Martins Umzüge mehr gibt? Wir haben uns als Kinder wochenlang darauf gefreut, Laternen gebastelt und diese dann um den 11. November abends zum St.Martinstag durch die Straßen getragen. Heute sieht man nur noch vereinzelt Kinderumzüge, die aber alle von Erwachsenen begleitet werden, weil man Kinder heutzutage nicht mehr alleine auf die Straßen lassen kann. Wir konnten damals ohne Erwachsenenbegleitung gehen, selbst als Fünfjähriger war es dem Autor gestattet, mit seinen kleinen Spielkameraden einen Laternenumzug zu veranstalten. Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne. Brenne auf, mein Licht, brenne auf, mein Licht, aber nur meine liebe Laterne nicht…. Von überall hörte man hohe Kinderstimmen, die dieses schöne Lied sangen.

Der Martinstag hat seinen Namen übrigens vom Heiligen Martin, der seinen Mantel mit dem Schwert durchtrennte und mit einem Bettler teilte. Das selbstlose Teilen und Mitfühlen mit anderen deutschen Landsleuten, die weniger haben als man selbst, ist ja heute nicht mehr modern. Gier und Habenwollen ist alles, was zählt.

Heute sieht man Ende Oktober nur noch Verrückte mit diesen ekelhaften „Halloween“ Masken. Gar nichts Kinderfreundliches, sondern abstoßend und erschreckend. Angsteinflößend für kleine, unschuldige Kinderseelen. Zudem das sogenannte Halloweenfest“ niemals in Deutschland heimisch war. Es heißt bei uns Ernte-Dank-Fest. Dankbarkeit und Bescheidenheit sollen in unseren Herzen nicht mehr vorkommen, die Seelen der Deutschen (und anderer Europäer) sollen sich der Raffgier unserer Feinde angleichen.

Zum warm ums Herz werden ein Lied aus besseren Kinderzeiten. Schöne, friedvolle Erinnerungen von Geborgenheit und Liebe. Man vergleiche das mit der heutigen, kaltherzigen Zeit, wo es nur heißt: Das Ego ist alles!

Weisst du wieviel Sterne stehen

an dem blauen Himmelszelt?

Weißt du wieviel Wolken gehen

weithin über alle Welt?

Gott, der Herr, hat sie gezählet,

daß ihm auch nicht eines fehlet,

an der ganzen großen Zahl,

an der ganzen großen Zahl.

Weißt du wieviel Mücklein spielen

in der hellen Sonnenglut?

Wieviel Fischlein auch sich kühlen

in der hellen Wasserflut?

Gott, der Herr, rief sie mit Namen,

daß sie all‘ ins Leben kamen

Daß sie nun so fröhlich sind

Daß sie nun so fröhlich sind.

Weißt du wieviel Kinder schlafen,

heute nacht im Bettelein?

Weißt du wieviel Träume kommen

zu den müden Kinderlein?

Gott, der Herr, hat sie gezählet,

daß ihm auch nicht eines fehlet,

kennt auch dich und hat dich lieb,

kennt auch dich und hat dich lieb.

Weißt du, wieviel Kinder frühe

stehn aus ihrem Bettlein auf,

Daß sie ohne Sorg und Mühe

fröhlich sind im Tageslauf?

Gott im Himmel hat an allen

seine Lust, sein Wohlgefallen,

Kennt auch dich und hat dich lieb.

Kennt auch dich und hat dich lieb.

 

Wiegenlied von Wilhelm Heye 1837

Reinheit und Schönheit II

maedel-mit-speer
Ein Bild aus Deutschlands besseren Tagen, als noch nach dem Wahren und Schönen gestrebt wurde. Ich wollte erst einige brd-Bilder daneben legen, so als Kontrast, habe es dann aber gelassen. Das würde das Ambiente nur verschmutzen. Schlimm genug, daß ich das fast jeden Tag vor Augen haben muß, wenn ich durch die ehemals schöne Stadt Hamburg und andere Orte wandle…

Reinheit und Schönheit

maedel-willrich
In das Mädel könnte man sich verlieben. Die reinen Bäckchen küssen, ach, gute alte Zeit, als die Frauen noch gleichwertig waren und nicht nur gleichberechtigt sein wollten. Heutzutage will die Frau wie der Mann sein, statt eine gleichwertige stolze Frau, die Gleichheit nicht erbetteln muß, weil sie um ihren wahren Wert weiß…