Die Geborgenheit der Familie

Grossvater erzählt eine Geschichte

Ein Gemälde von Albert Anker (1831-1910) mit dem Titel: „Großvater erzählt eine Geschichte“, gemalt 1884, gibt ein bildnerisches Zeugnis von der Geborgenheit der liebevollen Großfamilie, die immer zusammenhält, egal was auch passiert. Wie kalt und tot wirken doch die heutigen „Lebensentwürfe“ dagegen.

Ein weiteres schönes Bild, diesmal von Rudolf Otto mit dem Titel „Bergbauernfamilie“. Zehn Kinder gesund und rechtschaffen zu erziehen, das können sich heute Geborene gar nicht mehr vorstellen. Viele kommen ja nicht einmal mehr alleine klar und würden elendig verhungern, wenn die Fürsorge nicht ständig helfen würde. Damals galt der Satz: „Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott!“

Bergbauernfamilie

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Wer den Deutschen erstarken lassen will….

Kurt EggersWer den Deutschen erstarken lassen will, muß ihn in Not und Entbehrungen zwingen. Das ist das Geheimnis deutschen Wesens: die deutsche Seele ist noch nie in Kriegen, oft aber in feigen Friedenszeiten gefährdet gewesen. In satten Zeiten ist der Deutsche arglos und fröhlich wie ein Kind. In solchen Zeiten haben es seine Feinde leicht, ihn mit Theorien und seltsamen Lehren zu bändigen. Dann können sie es wagen, ihn auszunützen und ihn zu erniedrigenden Sklavenarbeiten zu zwingen. Die deutsche Gutgläubigkeit, die biedermännische Vertrauensseligkeit sind die schwächsten Stellen in der Festung des deutschen Wesens. Man hat den Deutschen gelehrt, der Haß sei verwerflich. Und der Deutsche hat diese Lehre geglaubt! Erst spät hat er erkennen müssen, daß der echte Haß so edel ist wie die echte Liebe.
Quelle: KURT EGGERS  Von der Heimat und ihren Frauen, Verlag Sigrune, Erfurt

Reinheit und Schönheit VI

Die blonden Mädchen der Nordmark

Die blonden Mädchen der Nordmark

Eine Fahrt durch Schleswig-Holstein und die kleine Inselwelt der Halligen

„Die blonden Mädchen der deutschen Nordmark sind von ausgesprochenem Liebreiz. Ihr Blond geht von Silberweiß zum Goldton des reifen Weizens, ihre Augen strahlen in frischer Unbefangenheit und Schelmerei, und die anfängliche Scheu und etwas herbe Zurückhaltung gegenüber dem Landesfremden, der mit ihnen spricht, weicht bald einer fröhlichen Befreundung.“

…. Man sitzt bei der jungen Bäuerin nach knapp fünf Minuten des Gespräches wie ein vertrauter Gast, trinkt die wunderbare süße, freigebig gebotene Nordmarkmilch, hört von großen und kleinen Sorgen und wundert sich über ihre Weltklugheit und die Sicherheit, mit der sie alles Geschehen draußen sieht.“

….. Was sie tun, das ist getragen von ihrer jungen oder reifen Fraulichkeit, überstrahlt von der Wärme ihres Lächelns.“

Bildunterschrift: „Eine Nordmark-Amazone. Eine hochgewachsene, prachtvoll durchtrainierte Leichtathletin, aufgenommen auf dem Sportplatz einer Frauenschule in der Nordmark“.

Quelle: E.v.Garvens, Berliner Illustrierte Zeitung, 1934

Reinheit und Schönheit IReinheit und Schönheit II

Reinheit und Schönheit IIIReinheit und Schönheit IV

Reinheit und Schönheit V

Unbeschwertheit in besseren Zeiten

Ist einem schon mal aufgefallen, daß es so gut wie gar keine St. Martins Umzüge mehr gibt? Wir haben uns als Kinder wochenlang darauf gefreut, Laternen gebastelt und diese dann um den 11. November abends zum St.Martinstag durch die Straßen getragen. Heute sieht man nur noch vereinzelt Kinderumzüge, die aber alle von Erwachsenen begleitet werden, weil man Kinder heutzutage nicht mehr alleine auf die Straßen lassen kann. Wir konnten damals ohne Erwachsenenbegleitung gehen, selbst als Fünfjähriger war es dem Autor gestattet, mit seinen kleinen Spielkameraden einen Laternenumzug zu veranstalten. Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne. Brenne auf, mein Licht, brenne auf, mein Licht, aber nur meine liebe Laterne nicht…. Von überall hörte man hohe Kinderstimmen, die dieses schöne Lied sangen.

Der Martinstag hat seinen Namen übrigens vom Heiligen Martin, der seinen Mantel mit dem Schwert durchtrennte und mit einem Bettler teilte. Das selbstlose Teilen und Mitfühlen mit anderen deutschen Landsleuten, die weniger haben als man selbst, ist ja heute nicht mehr modern. Gier und Habenwollen ist alles, was zählt.

Heute sieht man Ende Oktober nur noch Verrückte mit diesen ekelhaften „Halloween“ Masken. Gar nichts Kinderfreundliches, sondern abstoßend und erschreckend. Angsteinflößend für kleine, unschuldige Kinderseelen. Zudem das sogenannte Halloweenfest“ niemals in Deutschland heimisch war. Es heißt bei uns Ernte-Dank-Fest. Dankbarkeit und Bescheidenheit sollen in unseren Herzen nicht mehr vorkommen, die Seelen der Deutschen (und anderer Europäer) sollen sich der Raffgier unserer Feinde angleichen.

Zum warm ums Herz werden ein Lied aus besseren Kinderzeiten. Schöne, friedvolle Erinnerungen von Geborgenheit und Liebe. Man vergleiche das mit der heutigen, kaltherzigen Zeit, wo es nur heißt: Das Ego ist alles!

Weisst du wieviel Sterne stehen

an dem blauen Himmelszelt?

Weißt du wieviel Wolken gehen

weithin über alle Welt?

Gott, der Herr, hat sie gezählet,

daß ihm auch nicht eines fehlet,

an der ganzen großen Zahl,

an der ganzen großen Zahl.

Weißt du wieviel Mücklein spielen

in der hellen Sonnenglut?

Wieviel Fischlein auch sich kühlen

in der hellen Wasserflut?

Gott, der Herr, rief sie mit Namen,

daß sie all‘ ins Leben kamen

Daß sie nun so fröhlich sind

Daß sie nun so fröhlich sind.

Weißt du wieviel Kinder schlafen,

heute nacht im Bettelein?

Weißt du wieviel Träume kommen

zu den müden Kinderlein?

Gott, der Herr, hat sie gezählet,

daß ihm auch nicht eines fehlet,

kennt auch dich und hat dich lieb,

kennt auch dich und hat dich lieb.

Weißt du, wieviel Kinder frühe

stehn aus ihrem Bettlein auf,

Daß sie ohne Sorg und Mühe

fröhlich sind im Tageslauf?

Gott im Himmel hat an allen

seine Lust, sein Wohlgefallen,

Kennt auch dich und hat dich lieb.

Kennt auch dich und hat dich lieb.

 

Wiegenlied von Wilhelm Heye 1837

Reinheit und Schönheit IV

Mädel mit Ring

Wieder ein Bild aus Deutschlands besseren Tagen, als nach dem Wahren und Schönen gestrebt wurde. Als man noch nach dem Licht strebte und nicht von der Finsternis geführt wurde, weil man seine Identität und Wurzeln verloren hat.

Das waren Zeiten, als man gesunden, lebensbejahenden Frauen in die Augen blicken konnte. Eine Männin, wie heute, war völlig unbekannt, man konnte sich so etwas gar nicht vorstellen, daß jemand lieber die Karikatur eines Mannes ist, anstatt eine stolze Frau zu sein.

Reinheit und Schönheit IIIReinheit und Schönheit IIReinheit und Schönheit I