Nietzsche über Multikulti

“Wer Multikultur will, der hat keine eigene Kultur, das heißt, er hat überhaupt keine Kultur. Ihm fehlt also das, was den Menschen ausmacht. Denn Kultur ist nach Auffassung aller Philosophen, Anthropologen, Biologen der bestimmte Unterschied zwischen Mensch und Tier. Der Multikulturist muss also unter dem Menschen angeordnet werden. Er ist offensichtlich für Kultur zu dumm und für das gesunde Tier fehlt ihm der Instinkt.”  Friedrich Nietzsche

Als ob Nietzsche in die Zukunft blicken konnte. Eine feine Beschreibung der heutigen Multikulti-Fanatiker und ihrer Ideologie. Diese wurzellosen Irren haben keine Vergangenheit und (zum Glück) auch keine Zukunft.

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Zum 200 Geburtstag von Richard Wagner

Richard Wagner

Alles Gute zum 200ten Wiegenfest, Maestro! Am 22.5.1813 war der Geburtstag von unserem unsterblichen musikalischem Genie Richard Wagner. Unvergessen seine Tondichtungen „Ring der Nibelungen“, der „Parzival“ und „Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg“. Ewig wird seine Musik erklingen, solange wir unsere Wurzeln nicht verlieren. Hier findet Ihr den Lebenslauf dieses großen Musikers.

Das war noch Kunst!

John William Waterhouse Narcissus - 1912

Beginnen wir unseren kleinen Bilderreigen mit einem Werk von dem Engländer John William Waterhouse aus dem Jahre 1912. „Narcissus“ ist der Titel des Bildes. Man möchte diesem hübschen Mädchen am liebsten die Wange streicheln, so eine „good vibration“ erzeugt sie. Ach, das war noch Kunst, die man sich gerne anschaute. Nicht der heutige Wunst, wo man sich immer unwillkürlich die Frage stellt: „Und das soll Kunst sein?“ Meist fällt einem darauf selbst nach langem Nachdenken keine Antwort ein. Instinktiv will man gar nicht hinschauen, weil diese merkwürdigen Gebilde und Klecksereien heutzutage dem ästhetischen Empfinden völlig widersprechen.

Hans Happ Bildnis einer jungen Frau mit Blume

Als zweites Bild ein Werk von Hans Happ mit dem Titel „Bildnis einer jungen Frau mit Blume“ aus dem Jahre 1938. Leider gehört diese hübsche Dame zu den Menschen, die induzierte Irre am liebsten vernichten würden. Man weiß nicht einmal mehr den Namen dieser jungen Maid. Sie hing in der jährlichen großen Kunstausstellung in München, zu einer Zeit, als deutsche Menschen bestimmten, was in den Museen hängt und keine ausländischen Krämerseelen, die den Verantwortlichen Ankäufe wirrer Fieberphantasien  einreden wollten.

Caspar David Friedrich Frau in der Morgensonne 1818

Als letztes Bild stellen wir ein Werk des berühmten romantischen Malers Caspar David Friedrich aus dem Jahre 1818 vor. „Frau in der Morgensonne“ heißt das Gemälde. Die Dame taucht auch in einigen anderen Werken von Caspar David Friedrich auf, so z. B. auf dem Bild „Frau am Fenster“.
Das Gemälde ist ein Symbol der Hoffnung und der Erneuerung (sie wurde zu Zeiten der Romantik mit der aufgehenden Sonne symbolisiert). Auf das die deutsche Kultur endlich wieder sehenswert wird wie in vergangenen Zeiten….

Die Stimme der Ahnen

Heute wollen wir Euch eine wunderbare Dichtung von Wulf Sörensen vorstellen, die im Jahre 1937 erschienen ist. Wer Wulf Sörensen war, ist bis heute unbekannt. Vieles deutet darauf hin, das es ein Pseudonym von Frithjof Fischer war, der die Zeitschrift des Nordland-Verlages „Der Brunnen, Für Deutsche Wesensart“ herausgab und demzufolge auch unter dem Namen Frithjof Fischer-Sörensen angegeben wird. Die Umschlagzeichnung erstellte Oswald Weise aus Leipzig, frei nach dem Holzschnitt „Syppschafft“ aus dem Jahre 1525:

Die Geschichte beginnt damit, das der Erzähler vor der Bilderreihe seiner Ahnen steht. 169 kleine Tafeln in einem eirunden Rahmen matten Goldes hängen an der Wand. (Wer bekommt heutzutage überhaupt drei, vier seiner nächsten Ahnen zusammen?) Aber längst nicht alle hatten ihren Platz an der Wand gefunden, erst um die Zeit des Dreißigjährigen Krieges beginnt die Bilderreihe. Davor war noch der Blutstrom der Ahnen intakt, vom Sohn zum Vater, vom Vater zum Ahn und zum Groß- und Urgroßahn. Ein Aufschreiben war nicht nötig.

„Einst war alle Vergangenheit im Herzen jedes einzelnen lebendig. Und aus dieser Vergangenheit wuchsen Gegenwart und Zukunft empor wie die starken Äste eines gesunden Baumes.“

  „Wenn ich die kleinen Bilder betrachte und durch ihre festgefügten Gesichter hindurch die Züge der Ahnen sehe, von denen keine Kunde mehr in diese Zeit dringt, dann ist mir, als sei ich von einer hohen, hohen Leiter hinabgestiegen, – wo ich doch hätte hinaufsteigen müssen!

Was jene waren, gelingt uns heute nur manchmal zu scheinen, wenn das Wünschen übergroß wird: zu sein, wie jene gewesen sind. Diese Kerle standen mit Allvater auf dem Duzfuß und brauchten noch keinen Advokaten mit dünnem Heiligenschein, wenn sie mit ihm zu reden hatten.

Und auch das Bitten kannten sie nicht, dazu waren sie zu stark und zu stolz, – und zu gesund.

Erbeten Gut ist Fremdgut!

Sie wollten nichts Geschenktes, weil sie selber genug hatten, und was fehlte, da holten sie sich’s.

Ihr Glaube war ein Satz so kurz wie ein Augenzwinkern und so klar und tief wie ein Forellenwasser:

„Tue Recht und scheue niemand!“

Das andere, was noch dazu gehört, taugte ihnen nicht einmal für die Zunge, und die war doch karg genug dazumal.

Dieses andere trugen sie in der Brust und es war wie eine weisende Kompaßnadel, die das Boot stets in die rechte Bahn zieht.

War das wohl ein besserer Glaube als jener, der in einem dicken Buche aufgeschrieben steht, damit man ihn nicht vergesse, – und den man nicht einmal richtig verstehen kann, es sei denn, der Priester komme und lege aus, was da geschrieben steht? Und dann muß man noch glauben, daß diese krause Auslegung recht ist.

Damals wuchs der Glaube aus dem Blut und er war ein Wissen, –

Heute aber muß er gelehrt werden, denn er ist ein Fremdglaube, der in unserem Blute nicht Wurzeln schlagen kann. Er ist ein Führ-wahr-halten, was keiner wissen kann und das die meisten still abtun, weil es wider die Natur und die Vernunft ist.

Sind wir besser geworden, seitdem? – Sagt es selbst.

Ein großes wortloses Trauern ist in der meisten Brust, eine grenzenlose Heimatlosigkeit; denn der Ahnen Sitte wird als Traum ewig in unserem (nordischen) Blute leben.

Wir wollen wieder gut sein, gut von Jugend auf, wie die Ahnen waren.

Wir wollen nicht mehr demütig sein und klein und schwach und alles jenem überlassen, von dem gesagt wird, er habe die Schöpfung zu einem Sündenpfuhl gemacht, – der das eigene Werk verachtet. Stolz wollen wir wieder werden und groß und stark, und alles selber tun!

Das sagt uns: Die Stimme der Ahnen!“

„In wessen Brust das „Es war einmal“ seines Geschlechtes nicht wach ist, der hat auch keine Zukunft, die ihm gehört.“ Diese Worte haben bis heute nichts von ihrer Gültigkeit verloren!

 

Vertonung dieser schönen Verse von der Gruppe „Halgadom“:

Das war noch Musik VI

Heute stellen wir ein Musikstück aus Frankreich vor, das im Original natürlich auf Französisch gesungen wird. Lakmé ist eine Oper in drei Akten von Léo Delibes, basierend auf ein Libretto von Edmond Gondinet und Philippe Gille nach dem 1880 erschienenen Roman Rarahu ou Le Mariage de Loti von Pierre Loti. Die Geschichte handelt von der Tochter eines indischen Brahmanenpriesters, die sich unglücklich in einen Fremden, den Briten Gerald, verliebt. Eine ähnliche traurige Geschichte wie Madame Butterfly von Giacomo Puccini. Hier ertönt das Blumenlied, das die Bramanentochter Lakmé mit ihrer Begleiterin Mallika singt. Anna Netrebko ist die Lakmé und Elina Garanca die Mallika.
 
Hier der deutsche Text des Blumenliedes:
Lakmé
Komm‘, Mallika, die Lianen, sie blüh’n
Und werfen schon die Schatten
Auf uns’ren heil’gen Bach, der ruhig düster fliesset,
Nur erweckt durch die Vögel, die lärmend entflieh’n.

Mallika
Meine Herrin! Die Zeit ist’s, wo Du gern magst scherzen,
Die Stund‘ allein, wo in Lakmé’s Herzen,
Das sich vor der Welt verschliesst,
Mallika liest.

Beide:
Unter laub’gem Dach, wo Jasmin in Pracht
Bei der Rose erscheinet,
Wo das Ufer blüht und dem Morgen lacht,
Lass uns eilen vereinet.
Und die kleine Hand folgt der Strömung gut,
Spielend in der Fluth sie ruht.
Die Wellen lustig springen,
Nahen, sie zu umschlingen;
Komm‘, komm‘ zu der Stell‘,
Ruhig fliesst der Quell
und Vöglein singen.

Lakmé
Doch, weiss nicht, was mir so plötzlich geschehen,
Die Furcht quälet mich;
Wenn mein Vater allein muss zu jener Stadt gehen,
Vor Schrecken, vor Angst zitt’re ich.

Mallika
Dass Gott Ganeza ihm Schutz mag verleihen!
Lass gehen uns zu dem nahen Teich,
Wo Schwäne sich mit uns erfreuen;
Der blaue Lotos steht dort so reich.

Lakmé:
Ja, zu den Schwänen, die mit uns sich freuen,
Die blauen Lotos pflücken wir gleich.

Beide:
Unter laub’gem Dach usw.

Das war noch Musik IV

Heute spielen wir einmal eine Symphonie, und zwar das Adagio vom Violinen Concert in D major, Opus 77, der zweite Teil, von Johannes Brahms. Die Melodie, die zum Schluß bei 8:28 noch einmal anklingt, einfach wunderschön, das ist deutsche Kultur, leider heutzutage mehr im Ausland geliebt als im deutschen Heimatland. Daher sind im Weltnetz meist nur Interpretationen aus anderen Nationen zu finden. Hier aber die Aufnahme von Wilhelm Furtwängler mit dem Rundfunkorchester Turin vom 7.3.1952. Gioconda De Vito spielt die Violinsonaten.